Pikto1
Pikto2
Pikto3
Lageplan4
1000stelfokus
Abwicklung4
Ansicht und Schnitt6
Modellphoto9
Rendering8

Masterthesis Frankfurt

developed for

Gutleutstraße
Städtebaulicher Masterplan

Das Gutleutviertel ist durch infrastrukturelle Ursachen sehr stark isoliert. Im Norden ist der Bahnhof, im Süden die Hauptstraße und im Westen befindet sich die Industrie. Selbst in westlicher Richtung besteht momentan kein Zugang zu den angelegten Freiflächen.
Die Idee ist nun folgende simple, eine Alle aus der Gutleutstraße zu machen, welche als integrativer Treffpunkt und verkehrsberuhigter Bereich, als ein attraktiver urbaner Raum beide Quartiere, nämlich das Gründerzeitliche Gutleutviertel und die moderne Bebauung am ehemaligen Westhafen sowohl auch das Industriegebiet miteinander verschweißen soll.
Problemstellung in der Gutleutstraße ist, dass der Hauptverkehr von außerhalb der Stadt das Quartier zwar passiert, allerdings nicht tangiert. Sehen kann man das unteranderem daran, dass momentan viele Läden und Geschäfte entlang des Straßenquerschnittes leer stehen oder kaum genutzt sind. Ziel des Entwurfes ist es unter anderem diese Geschäfte wieder neu zu beleben und zu revitalisieren, indem sie eine prominentere Lage bekommen.

Um die Idee einer Straßenallee mit promenadenartigem Charakter zu festigen muss im ersten Schritt als Grundlage eine Veränderung der bisherigen Verkehrssituation eingeleitet werden. Hierbei wird der Hauptverkehr der Gutleutstraße bereits früh umgeleitet und am Ende wieder zu dem Hauptknotenpunkt geführt der als Verteiler fungiert.

Als Masterplan für das Gutleutviertel ist geplant in einer offenen Gesellschaft eine kulturelle Begegnungszone zu schaffen, die eine Durchmischung der Bevölkerung auf demographisch, intellektueller und integrativ wirksamer Ebene herstellt. Diese wird vor allem dann erreicht, wenn im städtischen Kontext Funktionen bestehen, welche Nutzungen anbieten, die einen breiten Anteil in der Gesellschaft abdecken.

Zum Anlass der städtebaulichen Umstrukturierung und als symbolischer Auftakt der Gutleutstraße gilt der Neubau eines Hochhauses, welches als Pendant zu dem bereits bestehenden Rothenbacher Hochhaus in der Gutleutstraße wie eine Klammer die urbane Zone definiert.
Mit der Funktion eines Hotels dient der Stadteingangspfeiler nicht nur als Aussichtsplattform auf die spannende Frankfurter Skyline, sondern bildet auch durch die Nähe zum Hauptbahnhof an der Schnittstelle zum Industriegebiet einen attraktiven Standort, für reisende von nationaler oder internationaler Herkunft. Neben der Hauptadresse als Hotel, befindet sich auf dem ehemaligen Parkplatzareal ein Einkaufsladen, welcher mit einem Angebot, das vorwiegend Bio Produkte aufweist, dem Rewe als einzigen Einkaufsladen Konkurrenz machen soll. Des weiteren befinden sich neben den Mietbüroflächen in dem Hochhaus ein von dem Hotel gestellten Tagungsort für Seminare und Konferenzen. Die Räumlichkeiten sind allerdings so angelegt, dass sie flexibel umstrukturiert und auch für Veranstaltungen umgenutzt werden können. Außerdem gibt es ein Angebot an Sport und Erholungsflächen auf dem Areal in Form einer Zweifeld Sporthalle und im darunter liegenden Geschoss ein Zentrum für Fitness und Physiotherapie, welches einen breiten Anteil an Interessenten in der Bevölkerung abdecken soll. Zusammenfassend kann man auch sagen, dass die Nutzungen im stehenden Körper ehr privater und die Funktionen im liegenden Körper rein öffentlicher Natur sind. Allerdings sind so angeordnet, dass sie miteinander eine Symbiose eingehen sollen.

Beispielsweise kann ein Hotelgast das Sport und Erholungsangebot buchen. Das Fitness und Physiotherapie Zentrum nutzt die Sporthalle aber auch für Kursangebote. Die Schulungs- und Vortragssäle des Hotels können aber auch für Kurse einer Ernährungsberatung verwendet werden.

Grundrisse